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Sind religiöse Gesellschaften "besser"?

Zum Auftakt des neuen Jahres hier einige Auszüge aus einem sehr aufschlussreichen und irgendwie nicht sonderlich überaschenden Artikel bei TELEPOLIS vom vergangenen November:

"Bei einem internationalen Vergleich zwischen westlichen Industrieländern schneiden in vielen sozialen Aspekten die Länder mit einem hohen Anteil an Gläubigen, allen voran die USA, am schlechtesten ab.

Seit islamistische Terroristen den Westen angreifen und die USA als die einzige religiöse Nation der westlichen Industriestaaten den amerikanischen Sendungsauftrag unter Präsident Bush in den globalen Krieg gegen den (islamistischen) Terrorismus verwandelt haben, scheinen die Religionen mit ihren aggressiven und heilsgeschichtlichen Komponenten wieder einmal einen enormen weltpolitischen Einfluss gewonnen zu haben. Krieg und Gewalt waren geschichtlich keineswegs in Widerspruch zur Religion gestanden, zumal wenn sie als monotheistische wie die christliche oder islamische im Kern so intolerant sind wie ihr allmächtiger Gott. Aber welchen Einfluss hat Religion wirklich auf eine Gesellschaft und die in ihr lebenden Menschen? Ist es wahr, dass gläubige Menschen eine Gesellschaft irgendwie besser machen, weil die Religion das Fundament moralischer Prinzipien ist?

Der amerikanische Soziologe Gregory Paul hat in der Zeitschrift Journal of Religion and Society - angeblich sicherheitshalber erst nach dem Orkan Katrina, um die Menschen nicht zu verärgern – seine vergleichende Studie über die gesellschaftliche Auswirkung des Glaubens veröffentlicht. Er zog für "Cross-National Correlations of Quantifiable Societal Health with Popular Religiosity and Secularism in the Prosperous Democracies: A First Look" Umfragen und Statistiken, beispielsweise über die Häufigkeit von Mord, Abtreibung, Selbstmord oder Schwangerschaft bei Minderjährigen heran. Das Datenmaterial beschränkt sich weitgehend auf die Industrieländer, da nur hier ausreichende und verlässliche Erhebungen vorliegen. Gleichwohl können die von Paul verwendeten Daten der etwa 800 Millionen Menschen in diesen Ländern, die weitgehend aus den 90er Jahren stammen, interessante Erkenntnisse für länderübergreifende Vergleiche liefern. Paul fragt in seiner Studie nicht nur, ob religiöse Gesellschaften, in denen die Mehrzahl der Menschen an Gott glauben, sozial besser funktionieren als eher atheistische oder säkulare Länder, sondern bezieht besonders auch die Position zur Evolutionstheorie mit ein.

(...)

Schwieriger dürfte für viele zu akzeptieren sein, dass Paul aufgrund seiner Daten auch zu dem Ergebnis kommt, dass die USA, die Nation mit dem größten Anteil von religiösen Menschen, den höchsten Grad an "sozialer Dysfunktionalität" aufweisen. Während beispielsweise in allen anderen Ländern die Mordrate weiter sinkt, seien die USA die einzige wohlhabende Demokratie mit einer hohen Mordrate. Die Selbstmordrate bei Jugendlichen ist jedoch vergleichbar mit der in anderen Ländern. Eine stärkere Religiosität, eine höhere Zahl von Kirchenbesuchen und Gebeten haben auch in einem diesbezüglichen länderübergreifenden Vergleich keine Auswirkungen darauf. Allgemein aber lasse sich ein Rückgang der Lebensdauer mit wachsender Religiosität erkennen.

Bekanntlich wollen konservative Christen auch aus dem Grund die Keuschheit vor der Ehe durchsetzen, weil damit zugleich sexuell übertragbare Krankheiten eingedämmt würden. Die Bush-Regierung hat solche Programme mit viel Geld unterstützt. Nach den Daten von Paul gesichteten Daten sind Infektionsraten von sexuell übertragbaren Krankheiten in den USA wesentlich höher als in weniger religiösen Ländern. Auch die Abtreibungsraten steigen mit wachsender Religiosität und erreichen in den USA eine Spitze (eine Ausnahme bilden Österreich und vor allem Irland). Schwangerschaften von Mädchen kommen in den USA über 20 Mal häufiger als in säkularen Ländern vor. Pauls Zusammenfassung:

Allgemein korrelieren höhere Werte für einen Glauben an einen Schöpfer und dessen Verehrung mit höheren Raten bei Mord, Sterblichkeit bei Jugendluchen und jungen Erwachsenen, Infektionen mit sexuell übertragbaren Krankheiten, Schwangerschaften bei Minderjährigen und Abtreibung in wohlhabenden Demokratien. Die reichste theistische Demokratie, die USA, ist außergewöhnlich. Aber nicht in dem Sinn, den Franklin vorhersagte. Die USA sind fast immer die dysfunktionalste der Demokratien, manchmal auf spektakuläre Weise, und schneiden immer schlecht ab.

Die am wenigsten gläubigen Gesellschaften (Frankreich, Japan und die skandinavischen Länder) hätten hingegen die besten Werte. Dieselben Unterschiede ließen sich auch innerhalb der USA finden. So sind die sozialen Probleme in den Südstaaten und den Staaten im Mittleren Westen, deren Bevölkerung stark religiös ist, höher als in den nordöstlichen Staaten, die den europäischen Kulturen ähnlicher seien. (...) "

Den kompletten Artikel von TELEPOLIS kann man HIER nachlesen. 

 

 

2.1.08 09:17
 


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