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Der Koran muss historisch-kritisch aufgearbeitet werden

Der Islam wird immer mehr zu einem globalen Problem, zum Sicherheitsrisiko Nummer eins auf dem Planeten. Die Gewaltbereitschaft im Namen dieser Religion nimmt zu. Es gibt bisher keine muslimische Autorität, die sie aufhalten könnte. Im Gegenteil: Nicht wenige muslimische „Autoritäten“ gießen noch mehr Öl ins Feuer, mit ihren Hasspredigten, ihrer menschenverachtenden, fremdenfeindlichen und antisemitischen Rhetorik.
Diese Entwicklung müsste gerade die gläubigen Muslime beunruhigen, für die rechtschaffenes Verhalten eine zentrale Maxime ihres Glaubens ist. Diese Muslime betonen zwar die Friedfertigkeit des Islam, beklagen sich über die Diffamierung ihrer Religion, doch gegenüber den apokalyptischen Reitern aus den eigenen Reihen sind sie machtlos. Sie haben kein Konzept, keine Handhabe gegen die Radikalisierung ihres Glaubens. Vor allem fehlt es ihnen an Autorität.
Zu viele Söhne des Islam sind ausgezogen, nicht um Kunstwerke zu schaffen, gute Taten zu verrichten, nicht um zu lernen und zu lehren, nicht um zu forschen und zu entdecken, sondern um Leben zu zerstören. Sie haben einen Krieg angezettelt, der sich auch gegen sie selbst richtet. Sie sind nicht gläubig, sondern bigott, sie sind nicht wissend, sondern denkfaul. Ausbildung haben sie vielleicht, Wissen haben sie sich aber nicht erworben. Sie glauben felsenfest daran, dass alles Wissen und alle Weisheit in einem einzigen Buch stecken, nämlich im Koran.
Der Koran ist der sakrale Kern des Islam. Der Koran ist im muslimischen Glauben die Offenbarung Gottes an seinen Propheten Mohammed. Der Koran ist aber auch wie jedes Schriftstück ein Dokument seiner Zeit. Er spiegelt die Empfindungen und Ansichten, die Leidenschaften und Nöte jener Menschen auf der arabischen Halbinsel des siebten Jahrhunderts wider, an die er gerichtet war. Diesen Zeitfaktor wollen Muslime nicht wahrhaben. Sie sind nicht in der Lage zwischen historischer Hinfälligkeit und göttlicher Ewigkeit zu unterscheiden. Sie haben alle Instrumentarien aufgegeben, die eine solche Unterscheidung ermöglichen könnten. Der muslimische Terrorismus unserer Zeit ist auch deshalb in erster Linie ein theologisches Problem, kein soziales, ökonomisches oder politisches, wie so oft behauptet wird. Der Koran gilt den Muslimen als Richtschnur im Leben, ohne Anleitung und eine historisch-kritische Aufarbeitung wird er zur Zündschnur.
Religion ist ein Teil der Kultur und nicht umgekehrt. Und die Kultur ist nur dann ein Maßstab, wenn sie zivilisatorische Komponenten aufweist. Der muslimische Diskurs weist bisher wenig davon auf. Auf vielen Gebieten gibt es Nachholbedarf. Die Zivilisation, wie sie heute existiert, kann weder Geschlechterdiskriminierung noch eine Einschränkung der Meinungsfreiheit hinnehmen, geschweige denn Gewalt als ein Mittel der politischen und geistigen Auseinandersetzung. Eine andere Frage allerdings ist es, wie es um die geistigen und spirituellen Quellen unserer Zivilisation bestellt ist.
 
Weiterlesen im Originalartikel in der WELT kann man HIER.
5.1.08 09:02
 


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