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Warum Religion überflüssig ist

In der WELT findet sich unter dieser Überschrift folgender Artikel:

"Die Menschen haben das Gute geerbt und nicht erlernt – das ist die These des Buches "Das Ende des Bösen". Rolf Degens Werk enthält mindestens soviel atheistischen Sprengstoff wie die Bücher von Richard Dawkins oder Christopher Hitchens. Denn wenn der Mensch gut ist, wovon soll er erlöst werden?

Die Natur ist blutig rot an Zähnen und Klauen, lautet ein angelsächsische Redensart, die viele als Kurzzusammenfassung des Darwinismus verstehen. Die seit fast einem halben Jahrhundert in der Tierforschung dominierende Soziobiologie schien dieses Bild immer aufs Neue zu bestätigen: Alle Lebewesen sind Egoisten, gesteuert von Genen, die sich reproduzieren wollen.

Diese Sichtweise auf Natur und Menschen fügte sich bestens ins Weltbild der Religionen. Ohne Gott würde Mord und Totschlag herrschen, tönt es von den Kanzeln. Erst Moses mit seinen Gesetzestafeln und Jesus mit seiner Bergpredigt hätten dafür gesorgt, dass aus Wilden humane Wesen wurden, die fürs Rote Kreuz spenden und den Sitzplatz freigeben, wenn Greise den Bus betreten.

Doch es bleiben Zweifel am segensreichen Wirken der Gottesverehrung. Denn schließlich herrschen in Teilen der Erde nach wie vor Mord und Totschlag – oft angefacht von Religionen. Allen, die diese Debatte um Religion und Moral interessiert verfolgen, liefert der Wissenschaftsjournalist Rolf Degen gute Gründe für weiteres Nachdenken.

In seinem Buch steckt mindestens soviel atheistischer Sprengstoff wie in denen von Richard Dawkins und Christopher Hitchens. Und dass, obwohl es vordergründig nicht um Religion geht. Degen liefert Befunde, um eine allzu krude Soziobiologie zu relativieren – darum geht es ihm. Mensch und Tier sind nicht so eindimensional egoistisch, wie uns seit Jahrzehnten berichtet wird.

Doch während Degen die Theorie vom Egoismus der Gene demontiert, zerfällt ganz nebenbei auch der Glaube an die Notwendigkeit von Religion. Denn seine zahlreichen Beispiele aus Zoologie, Anthropologie und Psychologie legen nahe, dass der Zug in Richtung Humanität längst rollte als Moses vom Berg herabstieg.

Schon Max Horkheimer schrieb: „Die Menschen sind gewöhnlich viel besser als das, was sie denken, sagen oder tun.“ Dass dies tatsächlich so ist, wurde in letzter Zeit in zahlreichen ausgetüftelten Versuchen nachgewiesen. Psychologen arrangierten dafür Spiele, bei denen es um echtes Geld ging – wissend, dass es leichter fällt, gut zu sein, wenn man nur symbolisch gewinnt oder verliert.

Diese Spiele waren so aufgebaut, dass man sowohl mit egoistischen als auch mit kooperativen Strategien gewinnen konnte. Zur Verwunderung aller Misanthropen benahmen sich die Versuchspersonen in der Regel viel sozialer und großzügiger als plausibel wäre, wenn uns die reine Ichsucht in den Genen steckte. Dabei fiel auf, dass das Bestrafen von unfairem Verhalten den meisten Menschen sehr wichtig ist. Viele Probanden nahmen eigene Verluste in Kauf, um sicher zu stellen, dass der Anti-Soziale bestraft wird.

Dieser Drang zur sozialen Kontrolle zahlte sich wahrscheinlich schon für die sammelnden und jagenden Urhorden aus. Es war überlebenswichtig, Betrüger zu ächten. Aber nicht nur Menschen, sogar Raben bestrafen asoziales Verhalten. Im Rabenschwarm gilt die Regel, wer ein Stückchen Futter hat, wird nicht behelligt."
 
Zum Rest des Artikels geht es HIER  

 

6.1.08 11:02
 


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