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Gesellschaft

Alles Gute für 2008...

...wünsche ich meinen Lesern und möge dieses Jahr geprägt sein von Verstand, Wissen und Toleranz!
2.1.08 09:38


Alles Gute zum Newton-Tag!

Der 25. Dezember ist der Geburtstag eines Mannes, der wahrhaftig zu den bedeutendsten zählt, die je über die Erde gewandelt sind: Sir Isaac Newton. Mögen seine Leistungen gefeiert werden, wo immer seine Wahrheiten Gültigkeit haben - und das bedeutet: von einem Ende des Universums bis zum anderen. In diesem Sinne: “Happy Newton Day!”

 

 

Artikel von Richard Dawkins im NEW STATESMAN zu diesem Thema.

25.12.07 13:51


Der türkische Mann

Mehmet Daimagüler, einer der Unterzeichner des Anti-Kopftuch-Appells, sollte eine Kolumne über türkische Frauen und das Kopftuch schreiben.

Und das tat er, wenn auch etwas anders, in der WELT- und zwar richtig gut:


Ich wurde gebeten, einige Zeilen über die türkische Frau in Deutschland zu schreiben. Das will ich gerne tun.
Will man die türkische Frau verstehen, muss man zunächst den türkischen Mann kennen. Das Sein bestimmt das Bewusstsein, das gilt auch für Türken.
Das Sein der türkischen Frau heisst Mehmet, Ali oder Mustafa.
Die Geschichte des türkischen Mannes ist eine Geschichte voller Missverständnisse. Türkische Männer sind beispielsweise überzeugte Frauenrechtler, was viele hier in Deutschland nicht wissen.
Als ich neulich vorschlug, muslimische Frauen sollten als Zeichen der Integration das Kopftuch ablegen, hagelte es Proteste.
Und zwar ausschließlich von türkischen Männern, die sich für das “Recht” der Frau auf ihr Kopftuch einsetzten.

Selbstlos warfen sie sich in die Bresche, immerhin geht es um die Entscheidungsfreiheit der Frau.
Die meisten Deutschen missverstehen auch die Ritterlichkeit türkischer Männer. Während sich der Knigge endlos darüber auslässt, ob der Mann auf der Straße zur Rechten oder zur Linken der Frau schreiten solle, gehen türkische Männer vorneweg, im Drei-Schritt-Abstand gefolgt von der Frau.

Das ist eine klare Regel für alle Situationen und dient einzig dem Schutz der Frau. Man muss schließlich die Augen aufhalten nach streunendem Gesindel, das die Ehre der Frau beschmutzen könnte.
Überhaupt bestimmt die Verteidigung der Ehre der Ehefrau/ Mutter/ Großmutter/ Schwester/ Tochter/ Base große Teile des Tagesablaufs des türkischen Mannes.

Diese Ehre ist immer und überall gefährdet. Sie zu verteidigen erfordert hohe und höchste Abwehrbereitschaft. Don Juan, oder in diesem Fall Don Ali, macht das ungefragt und wiederum völlig selbstlos.

Diese verweichlichten deutschen Männer versagen doch auf ganzer Linie und wenn, sind sie nur bedingt abwehrbereit.

Türkische Männer jedenfalls sind grosse Förderer der Emanzipation.
Sie unterstützen das Karrierestreben ihrer ehrgeizzerfressenen Gattinnen.

Anders als viele deutsche Männer fühlen sie sich überhaupt nicht in ihrem Stolz verletzt, wenn sie den ganzen Tag im Café hocken und Backgammon spielen, während ihre Frauen den lieben langen Tag am Fliessband verbringen, abends kochen, die Kinder versorgen, dann den Zweitjob als Putzfrau antreten und den Rest der Zeit perfekte Gattinnen sind.

Türkische Männer sind emanzipiert genug, kein Problem damit zu haben, wenn ihre Frauen den Lebensunterhalt für die Familie verdienen.
Deutsche Männer hingegen rennen in der gleichen Situation gleich zu Britt am Nachmittag und heulen sich aus (”Hilfe, ich habe keinen Job und meine Frau verdient das Geld. Bin ich noch ein Mann?” ). (Anm.: Oder lesen Eva Herman’s Weichei-Geschmiere Lektüre)
Türkische Männer sind da entschieden weiter. Sie stellen sich nicht selbst ständig in Frage oder machen sich unendlich Gedanken über ihre Rolle.

Sie sind sich ihrer ziemlich sicher. Cogito ergo sum gilt nur für weichlappige deutsche Männer. Türkischen Männern reicht das ergo sum völlig aus, um unbeschadet durchs Leben zu kommen.
„Bist Du schwul oder was?“
Ist regelmäßig die erste Frage, die dem türkischen Mann beim Anblick seines bemitleidenswerten deutschen Artgenossen durch den Kopf schiesst. Auch bei der Manneskraft sind die Rollen klar verteilt: der deutsche Mann von Heute ist metrosexuell - der türkische Mann hingegen nur sexuell und das zu 100 Prozent.
Ob am Bosporus oder in Kreuzberg.
Ich fasse zusammen: Türkische Männer sind ritterlich, emanzipiert, selbstlos, frauenverstehend-aber-nicht-warmduschend, stolz und ehrenhaft.

Herbert Grönemeyer würde - mit dem Refrain von “Männer” - singen:

“Türken haben Muskeln…
Türken sind furchtbar stark!
Türken können alles,
Türken kriegen gern ‚nen Herzinfarkt
Oh Türken sind einsame Streiter,
müssen durch jede Wand
müssen immer weiter.”

Was soll ich da noch gross über türkische Frauen schreiben?
Sie sind gesegnet. Mit uns. Manche vergessen es zuweilen, aber wir erinnern sie an diesen Umstand.

Schliesslich haben wir doch all diese schlagkräftigen Argumente auf unserer Seite, oder?
Türkische Männer gehören angebetet, nicht kritisiert.
Unsere türkischen Frauen wissen das und die deutschen Frauen werden es noch lernen, jawohl!
24.11.07 10:16





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