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Lieber unbekannter Muslim,

Ich möchte dich um die Erlaubnis eines offenen Wortes bitten.
Jede andere historische Persönlichkeit, das wären zum Beispiel Moses, Alexander, Kleopatra, Nero, Richard Löwenherz, Harun al Raschid, Hernan Cortez, Savonarola, Luther, August der Starke, Kaiserin Elisabeth haben eines gemein. Ihre Lebensgeschichte wurde cineastisch verarbeitet. Zum Teil sogar mehrfach und mit sehr unterschiedlichen Ergebnissen.
Kannst Du Dir nun einen Mohammed-Film vorstellen? Regie und Produktion Steven Spielberg , ein Jude. Mohammeddarsteller Johnny Depp . Nehmen wir an, die Auseinandersetzung mit Mohammed, mit seinem Leben, mit den Berichten über ihn und mit „seinem“ Koran führen Herrn Spielberg und seinen Drehbuchautor zu einem ähnlichen Ergebnis wie mich: Mohammed erscheint also als ausgekochter Stratege, der Arabien einte. Seine Offenbarungsbehauptung liefert ihm eine einzigartige und nachhaltig tragende Legitimationsgrundlage der Macht. Offen bleibt im Film, ob Mohammeds Behauptung nun stimmte oder nicht. Jedenfalls nutzt er sie umfassend zu seinen Gunsten, sei es, um Eroberungen zu begründen, sei es, um Überfälle z.B. während des Mondmonats zu rechtfertigen, sei es, um sich sexuelle Ausschweifungen zu genehmigen, sei es um seinen Harem zu managen. Aishe (Kira Knightley) jedenfalls äußert ihre berühmten Zweifel: „Mohammed, Mohammed, Gott schickt Dir seine Offenbarungen zur rechten Zeit.“ Kein Film also, der den Islam herunter putzte, kein Film voller Hass und Missgunst, kein Film, der vor Dummheit, Vorurteilen und Wissenslücken nur so strotzte. Der Film respektiert Mohammed als Mensch, nicht aber als Prophet. Ein Film also, der Mohammed als historische Person interpretierte, nach Maßgabe der Quellen, auf der Basis einer historisch-kritischen Exegese des Korans (etwa der Leipziger Schule) und in einer kreativen Manier, die Filmregisseure „jedem anderen Menschen gegenüber“ an den Tag legen. Ansonsten verspricht Spielberg Spannung, gute Unterhaltung und mitreißende Bilder.
Lassen wir Diejenigen außer Acht, die behaupten, das Vorbild Mohammeds und die einschlägigen Suren des Korans rechtfertigten, ja geböten sogar Gewalt. (Ich nenne sie in der Regel Islamisten, Menschen, die den Islam als Rechtfertigungsstrategie ihrer Ehrlosigkeit nutzen.) Betrachten wir anständige, achtbare Menschen, die Mohammed für einen Gesandten Gottes halten, die die von ihm niedergeschriebenen Regeln leben und die die angeborene und unveräußerliche Würden jedes Menschen anerkennen.
Dass ich das Abbildungsverbot des Islam einhalte, das kannst Du nicht von mir verlangen. Es kann für Niemanden, der diesen Glauben nicht teilt, irgendein Gewicht besitzen. Allerdings sollte jeder Gläubige des Islam strikt vermeiden, diesen Film zu sehen. Plakate des Films sollten aus Rücksicht nicht Mohammed abbilden. Zeigt ihn in einigen Jahren das Fernsehen, dann sollte eine ausführliche Warnung erfolgen, damit auch jeder Gläubige des Islam die Chance hat, diesen Film nicht zu sehen. Und sollte aus Häme oder Hass jemand einen Gläubigen des Islam zwingen, diesen Film zu sehen, dann ist das eine hart zu bestrafende Gewalttat. Aber wenn diese Rücksichten eingehalten werden, um Dir die Chance einzuräumen, Deine Regeln zu leben, welcher Grund sollte mich dann bewegen, mir den Mohammed-Film von Spielberg nicht anzuschauen??? Und warum sollte nicht jeder Mensch hart bestraft werden, der versucht, mich daran mit Gewalt zu hindern? Selbst, wenn ich nur eine verschwindende Minderheit in einem Land bilde.
Dich, lieber unbekannter Muslim, frage ich nun: „wann meinst Du, wird dieser Film gedreht werden können und wann werde ich ihn mir anschauen können?“
2.11.07 09:54
 


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